Warum auch du Kraftsport betreiben solltest

Mit den meisten Sportarten verbindet man optisch gewisse Stereotype, was das Aussehen der jeweiligen Athleten betrifft. Marathon Athleten gelten gemeinhin als eher schmächtige Zeitgenossen, mit drahtigem Erscheinungsbild. Kraftsportlern wird hingegen attestiert, dass sie eher wenig Ausdauer haben und nach kürzeren Distanzen schon ins Schwitzen kommen.

Wenn man nicht gerade von der Olympischen Goldmedaille träumt, macht es auch für eingefleischte Ausdauersportler Sinn, ergänzenden Kraftsport zu betreiben.

Gesundheit

Regelmäßiges Ganzkörpertraining unterstützt den Haltungsapparat. Gerade Menschen die viel Zeit im Sitzen verbringen, können so Rückenbeschwerden vermeiden. Menschen die mit Untergewicht kämpfen können durch Kraftsport Masse aufbauen.

Wer Probleme mit Übergewicht hat, sollte ebenfalls seine Muskelmasse steigern. Kraftsport regt den Stoffwechsel an. Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass in den Muskeln sogar in den Ruhephasen Fett verbrennt wird. Kraftsport hat also eine regulierende Wirkung auf das Körpergewicht.

Dänische Forscher kamen zur Erkenntnis, dass durch regelmäßigen Kraftsport die Anfälligkeit für Sportverletzungen um ein Drittel reduziert werden kann. Erklärt wird dieser Umstand dadurch, dass der Körper langsam an die Belastung gewöhnt wird, und eine Überreizung durch ungewöhnliche Bewegungen im Alltag, weniger oft eintritt.1

Krafttraining hält jung

Ab dem 30. Lebensjahr beginnt der altersbedingte Muskelabbau. Doch das ist keine in Stein gemeißelte Regel, man kann auch viele Jahre später noch Fortschritte erzielen, nur muss man möglicherweise härter dafür arbeiten.

Eine wichtige Rolle spielt der Hormonhaushalt. Das männliche Sexualhormon Testosteron spielt eine bedeutende Rolle beim Muskelaufbau. Der Testosteronspiegel wird durch Kraftsport erhöht, was nicht nur im sportlichen Sinne positive Auswirkungen haben sollte.2 😉

Besseres Körpergefühl

Die Muskeln spielen eine entscheidende Rolle im Bewegungsapparat, sie steuern und stabilisieren unsere Knochen. Gut trainierte Muskeln sorgen für schnellere und effizientere Bewegungsabläufe. Nach sportlicher Betätigung werden im Körper Glückshormone ausgeschüttet, dementsprechend fühlen wir uns nach dem Kraftsport auch besser.

Ebenso steigt unser Selbstbewusstsein, da wir wissen, dass wir gerade etwas für unseren Körper getan haben. Durch den gestärkten Haltungsapparat haben wir auch eine aufrechte Körperhaltung, das wirkt auch sehr positiv auf unsere Mitmenschen, wir wirken attraktiver. Wer regelmäßig Kraftsport betreibt wird auf älteren Fotos einen deutlichen Unterschied zum neuen Erscheinungsbild erkennen. Eine derartige Transformation erfordert Disziplin und Disziplin ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für viele andere Lebensbereiche.

Literaturhinweise:

1) Ärztezeitung:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/article/862490/sport-krafttraining-schuetzt-verletzungen.html

2) N-TV:

[http://www.n-tv.de/wissen/Muskelabbau-beginnt-ab-30-article16973.htmll