Erfolgsstrategien bei Unterlegenheit

Siegen beginnt im Kopf

Als österreichischer Fußballfan ist die Europameisterschaft dieses Jahr ein besonderes Erlebnis. Weil es nicht so wahnsinnig oft vorkommt, dass das Nationalteam bei einem großen Turnier mitmischt und weil sich um David Alaba eine konkurrenzfähige Mannschaft gebildet hat.

Wie viele andere ÖFB Fans begann die Vorfreude auch bei mir schon Wochen vor dem Turnierstart. Umso größer war die Ernüchterung nach der schwachen Vorstellung bei der 0:2 Niederlage gegen Ungarn.

Gegen Portugal schien es zeitweise so, als ob die Portugiesen mit 12 Mann aufspielen würden. Ein Sieg der Portugiesen wäre wohl nicht unverdient gewesen. Doch, dass das Spiel trotz zahlreicher guter Tormöglichkeiten (zB. Verschossener 11 Meter von Ronaldo!) 0:0 endete ist mehr als ein glücklicher Zufall!

Erfolgsstrategien bei Unterlegenheit

Nicht nur um Fußball kommt es vor, dass man vor Aufgaben steht die scheinbar unmöglich scheinen. Durch Motivationsstrategien kann man durchaus ein paar % Leistung rausholen, doch was macht man wenn das immer noch nicht reicht?

Die Österreicher haben sich beim Spiel gegen Portugal dafür entschieden, den Fokus auf die Verteidigung zu legen und darauf zu vertrauen, dass auch die eigenen Chancen kommen werden. Und sie werden kommen! Es gibt ganz selten ein Spiel bei dem eine Mannschaft gar keine Möglichkeiten bekommt. Wenn man in diesen Momenten hellwach ist, kann man das scheinbar unmögliche Erreichen. Und auch diese Fokussierung kann man trainieren, wenn man sich bewusst in Stresssituation versetzt (wie ich beim Eisschwimmen) oder durch Meditation sogar Stress als zusätzliche Energie kanalisieren kann.

Dann wäre vielleicht auch dieser Kopfball von Harnik rein gegangen und die Überraschung wäre noch größer geworden. 🙂

Wandern in den Ötschergräben

Meine schönste Frühlingswanderung dieses Jahr hat mich in den österreichischen Grand Canyon, die Ötschergräben geführt. Knapp 3 Stunden benötigt man, bis man mit dem Zug von Wien aus den Ötscher Nationalpark erreicht.

Nach einem Umstieg in St. Pölten  ging es mit der Mariazellerbahn nach Wienerbruck, der Bahnhof dort liegt am Fuße des Ötschers.

Meine Wandererfahrung teile ich mit diesem Beitrag auch im Rahmen der Blogparade Meine schönste Frühlingswanderung.

Berauschende Wasserfälle

Vor allem die Wasserfälle Lassingfall und die Myrafälle ziehen die Wanderer in ihren Bann, wenn das klare Alpenwasser den Kalkfelsen hinunterstürzt. Gerade für Menschen die sonst eher gestresst sind, ist das wohl der perfekte Ort um einmal abzuschalten.

Auch die Natur ist hier besonders vielfältig, am Rande des Parks sind auch Hinweistafeln zu finden, auf welche besonderen Tiere und Pflanzen man hier stoßen kann.

Ich selbst habe es mir nicht nehmen lassen im eiskalten Wasser eines Wasserfalls zu baden. Das Wort erfrischend trifft hier wohl besonders zu.

Es gibt im Naturpark einige Möglichkeiten abseits des vorgegebenen Wanderweges eigene Erfahrungen zu sammeln, für Familien sind Sagen und Themenwanderwege  erstellt worden.

Diese vermitteln Wissenswertes über die Geschichte, die Pflanzen- und Tierwelt der Region.

Inneren Schweinehund besiegen

Wenn Sport erst zur Gewohnheit wird, gibt der Schweinehund langfristig Ruhe.

Positive Folgen visualisieren – wie wird es sich anfühlen, wenn du deinen Trainingsplan einhältst, sportlicher wirst und deine Ziele erreichst? Bestimmt Großartig! 🙂

Andererseits macht es Sinn sich nicht unnötig mit möglichen negativen Folgen zu beschäftigen, von denen man nicht einmal weiß, ob sie denn auch so eintreten werden. Diese Gedanken werden dir die Motivation nehmen überhaupt anzufangen.

Sich zur Alltagsaufgabe machen, den unbequemen Weg zu gehen

Einfache Rituale, wie statt dem Aufzug die Treppe zu nehmen steigern unsere Aktivität. Also mehr kleine Dinge machen von denen wir wissen, dass sie uns gut tun und die bequeme Alternative links liegen lassen.

„Es ist aber so anstrengend“ – Der Punkt an dem der Körper sagt, jetzt geht es nicht mehr, kann man durch Training extrem weit hinauszögern.

Klare Ziele und ein Trainingsplan sind für ambitionierte Sportler immer eine gute Voraussetzung. Auch Trainingspartner können dir dabei helfen, konsequent bei der Sache zu bleiben. Wenn du Schwierigkeiten hast, dich nach einem langen Arbeitstag noch für eine Sporteinheit zu motivieren, kann ich dir dieses Video empfehlen: