Brauchen wir bessere Vorsätze?

Das neue Jahr hat begonnen und viele Menschen sind ambitioniert ins neue Jahr gestartet. Einer meiner Vorsätze ist es, diesen Blog weiter zu beleben. Dadurch bin ich auch auf die Blogparade „brauchen wir bessere Vorsätze“ gestoßen.

Vielleicht konntest du nicht alle Vorsätze umsetzen und bist in alte Verhaltensmuster zurück gefallen. Ein häufiger Grund ist hierbei, dass man versucht viele Dinge auf einmal zu ändern, anstatt Schritt für Schritt neue Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren.

Häufig hört man, dass man sich nicht zu große Ziele setzen soll, weil es demotiviert, wenn man merkt, dass man sie nicht erreichen kann. Auf lange Sicht glaube ich, dass es dich weiter bringt, wenn du ein sehr ambitioniertes Ziel zu 75% erreichst, als von vornherein alles pessimistisch zu betrachten und nur minimalistische Ziele umsetzt.

Auf den Laufsport bezogen heißt das, dass du dir ruhig vornehmen sollst, einen Marathon unter 4 Stunden zu laufen, auch auf die Gefahr hin, dass du eine halbe Stunde länger dafür benötigst. Dein Trainingsfortschritt wird dadurch um ein Vielfaches besser sein, wie wenn du dich von vornherein nur für einen 10 km Lauf anmeldest, denn du relativ sicher bestehen wirst.

Wie habe ich es geschafft, schlechte Gewohnheiten in bessere umzuwandeln?

Deine Vorsätze müssen eine alltägliche Gewohnheit übergehen. Laufsport ist für mich nichts mehr, für das ich mich großartig überwinden muss. Es ist eine Gewohnheit, ähnlich wie das Kaffeetrinken am Morgen. Zwei bis drei Wochen dauert der Übergang vom Vorsatz zur Gewohnheit.

Ein Trick den ich auch sehr gerne anwende. Allen die es hören möchten von meinen Plänen zu erzählen. Das hilft dir konsequent zu bleiben, da dich dein Umfeld an deine Vorsätze erinnern wird.

Ausreden widerlegen – Hast du dir beispielsweise vorgenommen, im neuen Jahr mehr zu laufen und findest keine Zeit, weil berufliche und private Verpflichtungen dich voll beanspruchen? Auch hier lässt sich bestimmt ein Weg finden. Das Auto zuhause lassen und stattdessen zu Fuß oder mit dem Fahrrad fahren. Das hält fit und schont zusätzlich den Geldbeutel.

STRESS & WUT – So kannst du die Energie positiv nutzen!

Wer mich nur von meinen Youtube Videos kennt, könnte meinen, dass ich das ganze Jahr singend durch Österreichs Wälder und Wiesen laufe. Das mache ich tatsächlich gerne, aber eben nicht immer. Ich bin ein positiver Mensch und in der Regel sehr glücklich, aber auch ich erlebe stressige Situationen und bisweilen auch Wut.

Das ist auch gut so!

Evolutionär betrachtet..

Versetzen wir uns in die Situation unserer Steinzeit Vorfahren. Sie laufen durch die Savanne und plötzlich kommt ein Säbelzahntiger. Überlebt haben jene Vorfahren, deren Körper Stresshormone ausgeschüttet haben und dadurch schnell die Flucht ergriffen hatten. Vermutlich haben unsere Steinzeitvorfahren auch den Verlust betrauert, wenn ein Säbelzahntiger jemand aus der Menschensippe verspeist hatte, oder jemand erfroren ist, weil es kein Feuer gab. Diese Wut brachte wohl einige dazu, sich Gedanken zu machen, wie sich künftig derartige Situationen vermeiden lassen.

Es ist völlig natürlich wütend oder gestresst zu sein. Es ist eine starke Energie.

Leider wird in der Gegenwart diese Energie oft sehr negativ eingesetzt.

Destruktiv ist es, wenn wir diese starke Energie aufstauen und gegen uns selbst richten. Beispielsweise, wenn man nach einem stressigen Arbeitstag glaubt vor dem Fernseher abzuschalten. Ein wirksames Mittel gegen Stress ist es, ein paar Mal in der Woche Sport zu treiben und die aufgestaute Energie so zu nutzen, dass man fitter und aktiver wird.

Im schlechtesten Falle staut sich über die Woche allerdings diese Energie und wird am Wochenende mit Alkohol unterdrückt. Daraus kann eine Situation wie in einem Kochtopf entstehen, bei dem der Druck immer weiter steigt, bis irgendwann der Deckel wegfliegt. Die Schlimmste Variante ist es, diese Energie GEGEN andere einzusetzen. Die Zeitungen sind leider voller derartiger Fälle, in denen außer Kontrolle geratenen Menschen andere verletzen.

Setze die Energie richtig ein,  zu deinem Vorteil

Aber genug der Negativität! In diesem Beitrag geht es darum, wie du WUT & STRESS nutzen kannst um dein Leben auf das nächst Höhere Level zu bringen. Wut entsteht meistens weil etwas nicht so gelaufen ist, wie du es dir erhofft hast. In unserer Gesellschaft sind das meistens berufliche, sportliche oder private Angelegenheiten.

Die gute Nachricht dabei, das sind meistens Bereiche, in denen man durch konsequente Arbeit besser wird. Wenn man also wütend ist, weil man einen Wettkampf verloren hat, macht es Sinn diese starke Energie in zusätzliche Trainingseinheiten fließen zu lassen. Wir haben also leistungssteigerndes Doping – völlig legal!

Zusammengefasst, Wut ist etwas natürliches, es ist eine starke Energie und es liegt an uns, ob die Energie positiv oder negativ ist. Richte die Wut nicht gegen dich oder andere, sondern freue dich über eine starke Energiequelle, die dir helfen kann deine Ziele zu erreichen. Ich weiß von mir selbst, wenn ich sehr aktiv und bewusst lebe, ergibt sich eine Aufwärtsspirale, in der ich Herausforderungen mit Leichtigkeit schaffe.

Ich denke also blog ich

Dem Philosophen René Descartes wird zugeschrieben, dass er den berühmten Satz formulierte, ich denke also bin ich. Meine Blogger Kollegin Laura fragte in ihrer Blogparade Mut & Frust- Network & Lust nach den Gründen weshalb andere mit dem Schreiben angefangen haben. Nun, bei mir stand am Anfang ein Youtube Projekt. Ich bastelte mit WordPress diese nette Seite hier, weil ich den Leuten eine Möglichkeit geben wollte, dass sie mehr über den Typen erfahren, der da in der grünen Badehose Sportübungen vorzeigt.

Aber schon bald merkte ich, wie gut mir das Schreiben tat!

Denn oft hatte ich zu einem Thema eine klare Meinung. Wenn ich einen Beitrag auf meinem Fitnessblog veröffentliche, verwende ich viel Zeit damit, meine Inhalte gründlich auf ihren Mehrwert zu prüfen. Dabei habe mich oft ertappt, wie ich völlig neue Perspektiven wahrnehmen konnte. Mein Motivationsblog hingegen hilft mir meine Gedanken zu ordnen. Vermutlich bin ich selbst mein treuster Leser, denn zu lesen wie ich diverse Schwierigkeiten gemeistert habe und Erfolge feiern konnte, inspiriert mich immer wieder weiter zu machen – neue Texte zu schreiben, weitere Videos zu drehen und den nächsten Marathon zu laufen.

Ebenso trete ich gerne in Kontakt mit anderen Menschen. Der Austausch mit anderen Bloggern hilft mir die Qualität meiner eigener Projekte zu steigern, Kommentare von anderen Sportlern bereiten mir eine große Freude. Ich hoffe auch sehr, dass ich andere Menschen dazu motiviere, mehr Sport zu machen, ein aktiveres Leben zu führen und positiv zu denken. Rückmeldungen in diese Richtung pushen mich mehr als ein paar Tassen Kaffee. 😉

Letztlich finde ich auch, dass jeder der einen entsprechenden Mehrwert bietet auch Geld damit verdienen soll. Die Einnahmen daraus sind bei diesem Projekt noch sehr überschaubar. Ich arbeite aber hart daran mich zu verbessern und investiere viel Zeit damit, hochwertige Inhalte zu liefern. Ich bin selbst schon extrem gespannt wohin dieser Weg mich künftig noch führen wird.

Natürlich wünscht man sich immer mehr Erfolg, dass beispielsweise mehr Menschen auf den Blog aufmerksam werden. Und ja, auch ich bin manchmal etwas enttäuscht, wenn ein Video oder ein Blogbeitrag sehr viel Zeit und Energie beansprucht hat, und dann verhältnismäßig wenig Anklang findet. Es gibt aber auch den umgekehrten Fall, dass man selbst fast zu kritisch ist und das Feedback der User dann viel positiver ist, als man es selbst erwartet hätte.